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Aktuelles

Eine Lesung mit Christian Holtgreveund
musikalischer Begleitung von Maxine Neuman
(Cello) und Peter Ernst (Gitarre)

Donnerstag, 5. Juli, 19.00-20.30 Uhr, ehemalige Synagoge Borgholz

Der Eintritt ist frei.

"Der jüdische Witz" ist eine berühmte Sammlung von Salcia Landmann, die im Jahre 1960 zum ersten Mal in Buchform erschien. In mehreren Kapiteln wie "Rabbinische Weisheit", "Beim Wunderrabbi", "Von Schnurren und reichen Leuten", "In Caféhaus und Kneipe" und "Mitgift und Liebe" wird das ganze Panorama dieses Genres ausgebreitet. Daraus wird eine (kleine) Auswahl getroffen, die Lust auf mehr macht. Im Vorwort zum Buch schreibt Prof. Carlo Schmid:"Die Krone dieser Witze gehört denen, die hinter und jenseits aller Gesetzhaftigkeit das Heilige aufleuchten lassen, aus denen man über Glaube und Liebe mehr erfahren kann als aus ganzen Regalen theologischer Bibliotheken."

Mordechaj Gebirtig wurde 1877 in Krakau geboren und starb dort im Ghetto 1942. Er war ein jüdisch-polnischer Dichter und Komponist, der von Haus aus Tischler war und sich autodidaktisch
fortgebildet hatte. "Tagsüber hobelte er an Möbeln und nachts am jüdischen Lied", so Zeitgenossen. Seine Lieder komponierte er auf einer kleinen Flöte und Freunde notierten seine Einfälle. Über 150 Lieder sind von ihm überliefert, vom schlichten Kinderlied, über Trinklieder bis zum politisch motivierten Arbeiterlied. Er schrieb diese Lieder in seiner Muttersprache, dem "Jiddisch".
Das Leben der kleinen Leute im jüdischen Stadtteil von Krakau, dem Kazimierz war sein Metier. Im Jahr 1938 schrieb er sein wohl bekanntestes Lied "Undzer shetl brent" ("Unser Städtchen brennt"), eine Voraussicht auf den nahen Untergang seiner Welt. Als er 1940 aus Kazimierz vertrieben wird, verewigt er seinen Abschiedsschmerz in dem Gedicht "Blayb gezunt mir, Kroke":
"Bleib gesund mir, Krakau, ich seh heut zum
letzten Mal dich und alles, was mir lieb ist, an
meiner Mutter Grab das Herz sich ausgeweint, es
ist so schwer zu gehen."

Am 4. Juni 1942 wird er bei einer Aussiedlungsaktion zusammen mit seinem Künstlerkollegen, dem Maler Abraham Neumann, im Krakauer Ghetto von einem deutschen Besatzungssoldaten erschossen.
Die Liebe zu den Menschen macht das Gesamtwerk dieses außergewöhnlichen Dichters unverzichtbar für die Kultur des Erinnerns.

Peckelsheim. Grünfutter- ein Menü mit Wildkräutern
Scheinbar unscheinbares Grünzeug im Garten oder am Wegesrand kann essbar sein und uns eine Fülle an Aromen und Gesundheit schenken, wenn wir dieses in unsere Küche mit einbeziehen.
Nach theoretischen Grundlagen kochen wir mit der Dozentin Regina van Eickels am 13. Juni um 18 Uhr ein leckeres Menü in der Eggeschule am Grundweg in Peckelsheim. Freuen Sie sich unter anderem auf ein Tomaten-Wildkräuterbaguette und Gundelrebeneis.
Anmeldungen können bis zum 1. Juni tagsüber unter der Telefonnummer 05644/88-19, per Fax 05644/88-39 oder per Email i.menzel@willebadessen.de bei der Leiterin der VHS-Stelle, Ingrid Menzel vorgenommen werden.

Begleitung: Ulrich Wille

Gemeinsame Fahrt zu den Bad Hersfelder Festspielen. Aufgeführt wird das Stück "Peer Gynt" von Henrik Ibsen. 

Für die Aufführung sind Karten in den Reihen 5, 6, 7, und 8 reserviert. 
Abfahrt: 16.30 Uhr Beverungen, Busbahnhof/ZOB
Weitere Zustiegsmöglichkeiten nach Bedarf in Dalhausen, Borgentreich und Warburg.
Die Zustiegszeiten werden rechtzeitig bekannt gegeben. 
Eintreffen in Bad Hersfeld: ca. 18.30 Uhr
Einlass: ab 20.30 Uhr
Beginn der Aufführung: 21.00 Uhr
Die Zuschauerplätze sind überdacht. Bei kühler Witterung kann eine Decke hilfreich sein.

Samstag, 11.8., Abfahrt 16.30 Uhr; Beverungen, Busbahnhof ZOB; 3,33 UE; Gebühr: 69,00 €

 

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Diese Kurse starten demnächst

Hier gibt´s eine Übersicht unserer Angebote, die in der nächsten Zeit noch beginnen. 
Wenn Sie Näheres über ein Angebot wissen wollen, wählen Sie einfach den Kurstitel aus.
Bitte besuchen Sie keine Kurse, ohne sich vorher angemeldet zu haben, damit Sie sich Ihres Platzes sicher sein können.

Square blunt corner basket - Ein Weidenkorb mit "stumpfer Ecke" (2 Tage)

Kursnummer: W221215
Dozent: Francois Desplanches

François wird in diesem Kurs wieder eine seiner vielen "Spezialitäten" vermitteln. Es wird ein eckiger Weidenkorb ohne Eckstock, also mit "stumpfer Ecke" entstehen.
Die Bodentechniken, das Anspitzen der Staken, das Ausgestalten der Ecken und der Zuschlag sind sehr interessante Details, denen wir uns intensiv zuwenden werden.
Dieses Seminar setzt Erfahrungen im Flechten mit Weiden voraus!
Der Dozent spricht Französisch und Englisch, für eine Übersetzung ist gesorgt.

Dienstag, 11.09., 10:00-17:00 Uhr; Dalhausen, Korbmacher-Museum; 2 Termine; 18,67 UE; 198€
Teilnehmerzahl: max. 6
(inkl. Materialkosten!)*

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Hier gibt es das Programmheft als Download. (Stand: 15.01.2018)

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